Dienstag, 15. Mai 2012

Work in progress

Work in progress

Folget dem Link und ihr hört was ich die letzten Tage so getrieben habe.  Ich gebe zu, es ist nicht unbedingt anspruchsvoll, aber hey, jeder fängt mal irgendwo an. Universal Mind loves how unique it is. Ist das nicht wunderbar? Ich sitze an meinem Schreibtisch und daddel rum, bin froh wenn ich halbwegs verstehe was ich da mache, teile es mit der Welt... Mal schauen wie lange das hält mit mir und den Synthezizern.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Gryllus



Neuer Track. Viel Spaß damit. Wer mag kann sich das Teil auch runterladen. Naja...

Sonntag, 6. Mai 2012

Viel los für jeden.

Neulich habe ich mit einem guten Freund telefoniert. Immer, wenn wir das tun, kommen wir auf verschiedenen Themen. Das passiert nicht immer ganz zufällig. Bei einem unserer letzten Gespräche fragten wir uns, warum Menschen in Discotheken ausgehen, die ihnen nach eigener Aussage nicht gefällt. Es sei dort „was los“ und man könne „jeden dahin mitnehmen“. Bekannte Gründe, die ich immer abgenickt habe. Aber warum? Sind das nicht in Wahrheit absolut sinnlose Gründe. Fakt ist, das Angebot, für das diese Menschen bezahlen gefällt ihnen nicht. Sie treffen sich dort aber mit Menschen, denen es besser gefällt, weil diese Menschen sich woanders nicht wohl fühlen. Sie gehen da nur hin, weil sie sich also mit Menschen, in großer Zahl, treffen wollen, die sich auf einer Veranstaltung, die ihnen zusagt, langweilen würden, oder, was noch wahrscheinlicher ist, sie würden nicht mitkommen.

Nun ist es so, dass ich diese Argumente von vielen Menschen höre, was mich zu der Frage bringt, wieso sich die Menschen mit so vielen anderen Menschen umgeben wollen mit denen sie zumindest eine wichtigen Teil ihres Geschmacks nicht teilen. Sie nehmen Musik in kauf, die ihnen nicht gefällt, eine Vielzahl anderer Gäste, die ihnen auch nicht gefällt um mit diesen Menschen zusammen sein zu können. Sie bezahlen sogar Geld dafür. Hinzu kommt, dass zwar viel los ist, die meisten anwesenden Personen diesen Menschen aber absolut egal sind. Sie wollen sich nicht wirklich kennen lernen. Sie kommen nur, weil sie sich nicht allein fühlen wollen. Sie kommen, weil sie es nicht ertragen in der Minderheit zu sein. Sie laufen Menschen hinterher, deren Geschmack sie fürchterlich finden. Sie umgeben sich mit Menschen, die sie akzeptieren, sie besaufen sich, um ihre Gegenwart ertragen zu können.

Eigentlich ist das schön. Ich bin umgeben von Menschen, die ihre eigenen Erwartungen und Befindlichkeiten zurückstellen um in einen Dialog mit Menschen zu treten. Sie nehmen in kauf, dass Umfeld und Geräuschkulisse für ihr Empfinden nicht nur nicht optimal sondern eigentlich schrecklich sind. Sie geben dafür ihr Geld an Menschen, die sie während ihrer Schulzeit entweder nicht gemocht haben oder nicht ernst genommen haben. Denn damals galt es als „cool“ sich abzugrenzen, bis diese Phase der Abgrenzung abgeschlossen war. Heute haben sie gelernt, dass dabei sein wichtiger ist. Sie sind sich absolut sicher einen anderen, besseren Geschmack zu haben mit dem sie zwangsläufig allein sein müssen. Das zwingt sie,sofern sie nicht allein bleiben wollen, sich an Orte zu begeben, die ihnen nicht zusagen um dort mit Menschen zu feiern, die sich niemals auf sie einlassen werden.

Etwas mit vielen Menschen zu teilen kann wertvoll sein, etwas mit nur sehr wenigen Menschen zu teilen vermag das aber auch. Es geht hier nicht um richtig oder falsch, gut oder böse, und es gibt mehr Kriterien sich mit Menschen zu umgeben als Tanzverhalten und Musikgeschmack. Am Ende bleibt die Frage, wie ehrlich es diese Menschen miteinander meinen. Wenn ich mich nur an einen Ort begebe, weil da viel los ist und meine Begleitung es nur dort akzeptieren kann an diesem Abend dort zu sein, dann finde ich das zumindest nett.

In dem eingangs erwähnten Telefonat war ich da noch eindeutiger. Ein paar Tage später, bei dieser Niederschrift, hat sich mein Gemüt beruhigt. Menschen wollen zu Menschen. Die einen machen mehr, die anderen weniger Abstriche. Am Ende der Nacht haben sich dann alle lieb. Schön so.

Dienstag, 1. Mai 2012

uke solo not han solo feat. mr. solo


Mal wieder ein spontanes Cover für alle Nachteulen. Das kann sich Mr. Solo natürlich nicht entgehen lassen. Unten links kann man seinen Kopf bewundern, wenn auch sehr verschwommen. Ausnahmsweise steht er mal nicht im Mittelpunkt. Wie immer ist das Video ein "first shot" und somit weit von Präzision und Qualität entfernt. Mr. Solo und ich wünschen euch viel Spaß und Humor beim Anören und Schauen ;)

Freitag, 20. April 2012

school of sven

In letzter Zeit war nicht so viel los mit we are from pluto. Also dachte ich mir, bevor ich einroste mache ich das, was ich schon immer gerne gemacht habe: stundenlang in meinem Zimmer rumprobieren und Songs entwickeln. Weil des jetzt mal muss. Und bevor zu viele gut Ideen verschwinden halte ich sie doch erstmal alleine fest. Das ist bekanntlich sehr einfach geworden. Es braucht einen Laptop, etwas Software und fertig sind die Demoaufnahmen.

Interessant an den bisher entstandenen Tracks ist aus meiner Sicht die Struktur. Ich habe versucht Struktur und Arbeitsweise aus dem elektronischen Bereich auf mein Songwriting zu übertragen. Das hört sich jetzt ziemlich hochgestochen an, ist im Prinzip aber eher total simpel. Es geht um Loops und Rythmik, Bastelei wenn man so will. Die Tracks sind eher durch ihre Struktur und weniger durch die Textarbeit entstanden. Das ist für mich neu. Das ist aber vor allem spannend. 

Bisher entstanden sind:


inspired by the singing voice of the hirsch effekt's nils wittrock some say it sounds like element of crime. i think they are right.

Freitag, 30. März 2012

Souls For Sale meats Mr. Solo

Han Solo watching Souls for Sale.
Donnerstag, 29.03.12. Im AJZ Bielefeld spielen Souls for Sale. Allein der Bandname lässt übles erahnen. Souls For Sale - als hätte der Imperator persönlich eine Band gecastet um junge Menschen zu verwirren und seine dunckle Saat zu sähen. Klar, dass das überprüft werden muss.

Im AJZ angekommen verliert Han seinen Blaster. Das ist in doppelter Hinsicht schlecht. Han kann die Jungs nicht erschießen, falls sie wirklich dem duncklen Lord huldigen und ich mache mich zum Affen, weil ich das Teil für ihn suchen muss. Hinterher meint Christian er habe sich gewundert, wer da an seinem Gitarrenkoffer rummacht, dann erkannte er, dass es Stuntman-Sven sei und dann hätte er sich promt verspielt. Das gute ist, dass ich den Blaster finden konnte, nachdem Souls For Sale ihren Auftritt beendet haben.

 Zum Glück für die Jungs war Han ihnen nach dem Gig sehr wohlgesonnen. Das lag vor allem auch an den Ansagen. Bei dem Song gegen Sklavenarbeitsbedingungen in Almeria wusste er, die Jungs stehen auf der richtigen Seite. Genau wie er, der einst seinen Freund, den Wookie Chewbacca, aus der Sklaverei befreit hat, setzen sich Souls For Sale gegen Unterdrückung ein. Dazu benutzen sie einen druckvollen, aggressiven Sound und memmen nicht rum. Ein Metal/Hardcore/Stoner/Classic-Rock Feuerwerk ganz nach Han Solos Geschmack.

Donnerstag, 29. März 2012

Han Solo vs. The Forces of Evil

Gestern in Bielefeld. Als Abgesandte des Imperiums wurde Kanzlerin Merkel vom Planeten Erde in die Provinz Ostwestfalen geschickt um den Bürgerdialog zu suchen. Natürlich ist dies nur eine fadenscheinige Taktik der duncklen Seite der Macht.

Aus sicherer Distanz späht unser Held die Situation aus. Die Zahl der Sturmtruppen ist überschaubar, aber auch für Han Solo ohne Unterstützung alleine nicht zu überwinden. Nach fünf Minuten reicht es ihm dann auch, die Kanzlerin redet lieber in der angrenzenden Stadthalle und warten ist einfach doof.

Die Antwort auf ihre Frage "Wovon wollen wir leben?" ist denkbar einfach. Han Solo dazu:"Grundeinkommen".